Tiere sind Individuen mit anderen Sinnesorganen, Denkformen, Ausdrucksmöglichkeiten und Lebensansichten. Es macht immer wieder Freude, sich als Mensch auf sie einzulassen und sich mit ihnen zu verbinden und an der Welt des anderen teilzuhaben. So können wir ein Gefühl des Einsseins mit unserer essentiellen Natur erfahren und uns daran erfreuen. Dieses Erlebnis öffnet uns den Weg, voneinander zu lernen, unsere Weisheit zu teilen und miteinander zu wachsen. DSC_0059

Dabei hat jede Tiergattung ganz spezifische Eigenschaften und Ausdrucksformen, welche je nach Ziel in der Begegnung mit dem Menschen, das erwünschte Lernen in Gang bringen kann. Ein Fluchttier wie das Pferd bringt andere Qualitäten in die Tier-Mensch-Interaktion als zum Beispiel der Hund als Raubtier. Hinzu kommt der individuelle und ganz persönliche Chrakter jedes einzelnen Tieres, der Menschen unterschiedlich ansprechen und berühren kann.
In IYUPTALA  spielen Pferde die Hauptrolle. Das Pferd im Speziellen hat aufgrund seiner Lebensweise als Pflanzenfresser und Herdentier eine grosse Kooperationsbereitschaft, und eine ausgeprägte Beziehungsfähigkeit.
Als Herden- und Fluchtier verlangt es vom Menschen klares, eindeutiges und rücksichtsvolles Handeln und eine stetige Präsenz auf das hier und jetzt, um sich ihm anzuvertrauen; gleichzeitig vermittelt es nicht nur durch seine Größe Respekt.
Durch sein angeborenes differenziertes Fürsorgeverhalten begegnet das Pferd dem Menschen sehr sensibel und aufmerksam. Das Pferd ist bereit und fähig, uns zu tragen – ebenso aber kann es sich anpassen und führen lassen.
Beides erfordert ein Sich – Aufeinander – Einlassen von Mensch und Tier.
Die daraus entstehenden freudvollen und intensiven Momente können in idealer Weise dazu beitragen, positive Entwicklungsprozesse auf ganzheitlicher Ebene in Gang zu setzen.